Travel Stories

Wochenendtrip Madrid

Seit unserem letzten Blogbeitrag ist bereits eine Weile vergangen, doch wir sind wieder back in the game und nehmen euch diesmal mit nach Madrid. Sí, es geht wieder ins Land der Paellas und Tapas hehe.

Where to sleep

Diejenigen, die unserem Blog Timeoffvacayon schon länger folgen wissen, dass wir AirBnBs bevorzugen. Deshalb fiel die Wahl auch bei unserem Madridtrip auf das Airbnb von Mauricio. Eine kleine, zwei-stöckige Wohnung mit allem Drum und Dran. In der unteren Etage gab es einen Wohnbereich, eine gut ausgestattete Küche, Bad und WC. Besonders süß fanden wir den Schlafbereich, welcher sich auf der zweiten Ebene befand und von wo aus man hinunter in den Wohnbereich blicken konnte. Das Appartement liegt im Zentrum von Madrid, genauer gesagt im Stadtteil La Latina, von wo aus zu Fuß einiges zu erreichen ist. Doch auch die U-Bahnstation La Latina war nur 5 Minuten entfernt. Also super zentrale Lage, vor allem bei dem Preis.

What to see

Neben den zahlreichen Haupt-Sehenswürdigkeiten in Madrid, möchten wir den Fokus für euch lieber auf ein paar „weniger“ bekannte Orte legen.

Auf unserer Instagramseite Timeoffvacayon haben wir schon das ein oder andere Bild davon gepostet: die Rede ist vom Parque del Retiro. Er ist fast 1,5 km2 groß, wird unter anderem auch als grüne Lunge Madrids bezeichnet und befindet sich am östlichen Rand der Innenstadt. Der Park bietet dementsprechend viele idyllische Plätze (überbrückte Teiche, schöne Kreuzungen, viele Wiesen zum Entspannen, und und und), von denen wir einige als Fotospots für uns entdeckt haben. Architektonisch besonders fasziniert hat uns der Palacio de Cristal (Kristallpalast), welcher heute als Ausstellungsraum dient. Der Park ist für alle kostenlos zugängig, es müssen lediglich die Öffnungszeiten beachtet werden.

Von einer grünen Oase in die nächste, denn ob ihr es glaubt oder nicht, am Bahnhof Atocha (Madrid Puerta de Atocha) werdet ihr tatsächlich einen tropischen Garten finden. Ja richtig gehört, inmitten von gestressten Reisenden könnt ihr durch eine grüne, Tropenlandschaft spazieren. Dieses Setting war für uns jedenfalls einzigartig und daher mussten wir einfach einen kurzen Abstecher dorthin machen.

Madrid Puerta de Atocha

Wollt ihr auch immer hoch hinaus und eine tolle View über die Stadt/euer Reiseziel haben? Dann haben wir eine Sache auf jeden Fall gemeinsam, denn wir zwei lieben es, wenn wir einen Überblick über die Region zu sehen bekommen. Bei unserem Madrid-Urlaub verschlug es uns daher auf die Rooftop Bar Azotea del Circulo. Um auf die Dachterrasse zu gelangen, müsst ihr 4€ Eintritt bezahlen, was, wie wir finden, völlig in Ordnung ist. Von oben könnt ihr einen tollen Panoramablick über die Stadt genießen. Falls der/die ein oder andere Durst oder Hunger hat, gibt’s hier oben natürlich auch etwas.

timeoffvacayon, Rooftopbar Madrid

Unser letzter Insider-Tipp befindet sich gleich ums Eck unseres Airbnbs im Stadtviertel La Latina. Jeden Sonntag öffnet hier der Straßenmarkt El Rastro seine Pforten und glaubt uns, hier findest du so gut wie alles: über Kleidung und Accessoires, bis hinzu Antiquitäten, Haushaltsgegenständen, Deko und vieles mehr. Doch macht nicht denselben Fehler wie wir. Wir schlenderten mit der Menschenmasse durch den Markt, sahen bei einem Stand ein wirklich schönes Bild, wollten dieses allerdings nicht den ganzen Tag mit herumschleppen. Also entschieden wir uns, am späten Nachmittag auf unserem Rückweg noch einmal vorbeizuschauen, um dieses Bild zu kaufen. Doch dieser Markt sperrt offensichtlich schon vor 16 Uhr zu und zurückgeblieben ist nichts, außer eine leere Gasse. Schade Schokolade.

Straßenmarkt El Rastro

Wo wir sonst noch so waren:

Bei einem Trip in die Hauptstadt von Spanien haben wir die, wir nennen sie mal, typischen Touristenhotspots, nicht außen vor gelassen.

  • Plaza Mayor (ein zentraler Ort mit viel Geschichte, heutzutage von zahlreichen Lokalen umrahmt)
  • Palacio Real (königlicher Palast, welcher als offizielle Residenz des spanischen Königshauses gilt, auch wenn sie nicht mehr dort wohnen)
  • Gran Vía (da, wo der Bär steppt, denn es gibt unzählige Geschäfte, Theater und Nachtclubs)
  • Puerta del Sol (ein Platz, von dem alle sechs Haupt-Nationalstraßen Spaniens wegführen, gekennzeichnet durch den „Null-Kilometerstein“ + Uhrturm der Casa de Correos (aus meinem Spanischunterricht weiß ich (Angelika) noch, dass wenn bei jedem der 12 Glockenschläge eine Traube vernascht wird, dies Glück für’s nächste Jahr bringt 😉 ) + die Bärenstatue mit dem Erdbeerbaum (Oso y el Madroño)
  • Mercado de San Miguel (ein kulinarischer Markt mit allerlei Tapas)
  • Templo de Debod (zwar überlaufen, dennoch ein toller Punkt, um den Sonnenuntergang zu bestaunen)

Where to eat

Natürlich haben wir uns auch wieder durch die kulinarische Seite von Spanien probiert und waren in einigen Lokalen lecker essen.

Die für uns beste vegetarische Pallea haben wir in einem kleinen Lokal namens Cafeeke verköstigt, in der Nähe vom Plaza Mayor. Preislich völlig akzeptabel und geschmacklich wirklich gut.

Nach dem Spaziergang durch den Parque del Retiro schlenderten wir zu Fuß weiter Richtung Museo del Prado und fanden zufällig das Restaurant namens El 17 de Moreto. Hier gibt es zwar keine Paella, aber leckere andere, weniger deftige Speisen, wie zum Beispiel die Zucchininudeln mit einem Tomaten-Basilikumpesto oder gegrillten Lachs.

 

Restaurant El 17 de Moreto

Zum Schluss noch ein nützlicher Tipp am Rande.

Da man bei AirBnBs normalerweise wie in einem Hotel am Vormittag auschecken muss und wenn dann auch noch der Rückflug erst in der zweiten Hälfte des Tages ist stellt sich die Frage: Was tun mit dem Gepäck? Wenn ihr auch nicht wisst, wohin damit, dann passt jetzt gut auf. In Madrid haben wir unseren Koffer in einen so genannten Locker Room (Locker in the city) gesperrt. Wir hatten das Glück einen in der Nähe zu haben. Easy erklärt: nach der online Registrierung, Auswahl der Kästchengröße und Bezahlung, wird aufs Handy ein Code zugeschickt, mit dem sich das Kästchen öffnen lässt. Zum Verschließen einfach die Kästchentür zu drücken und beim erneuten Öffnen wieder den Code eingeben. That’s it und so lassen sich die letzten Stunden am Urlaubsort auch noch unbeschwert genießen J

Wir hoffen euch hat unser Blogbeitrag über Madrid gefallen und seid gespannt, auf den nächsten. Bis dorthin, könnt ihr gerne unseren bisherigen Beiträge durchschmöckern.

¡Adiós!

Weiter geht es mit dem Travelblog Mallorca↬

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