Travel Stories

Thailand Teil 1 Bangkok

Bangkok
Der erste Blogbeitrag auf timeoffvacayon handelt von unserem Trip nach Asien, genauer gesagt war unser erster Stop in Bangkok. Viele Erlebnisse und noch mehr Eindrücke. In diesem Blogbeitrag folgen nun unsere Empfehlungen und Abenteuer aus der Weltmetropole in Asien. Kommt mit auf unsere Reise, in eine fremde, spannende Kultur.
WHERE TO SLEEP

Hotels gibt es in Thailand wie Sand am Meer. Schlussendlich entschieden wir uns für das Hotel Royal Bangkok in Chinatown. Da wir tagsüber ohnehin die Stadt erkunden wollten, nahmen wir die preisgünstigere Variante, nämlich ein Zimmer ohne Fenster. Ja ich muss gestehen, sowas ist anfangs wirklich gewöhnungsbedürftig, vor allem weil das Zeitgefühl flöten geht und draußen Jurassic World 3 ausbrechen könnte, ohne drinnen etwas mitzubekommen. Aber fürs Schlafen ist diese Option wirklich akzeptabel. Zum Glück konnten wir nach der langen Anreise (um 6 Uhr Früh Ankunft im Hotel, hundemüde) spontan eine Nacht hinzu buchen. Einziges Manko: man konnte gefühlt die Person zwei Zimmer weiter Zähne putzen hören. Ermüdet vom Jetlag, der uns anfangs dann doch stärker als gedacht betraf, schliefen wir trotzdem gut. Und wenn ihr über den Dächern Bangkoks baden wollt? – Dann unbedingt ein Hotel mit einem Rooftop-Pool aussuchen. Es ist wirklich der Wahnsinn. Während man zahlreiche Stockwerke in die Tiefe blickt, kann man sich richtig schön abkühlen und dem Gewusel auf den Straßen entkommen. Es gab auch einen kleinen, aber feinen Fitnessraum, der allerdings nicht stark besucht war und sich daher perfekt eignete, um in Ruhe zu trainieren.

MUST SEE

Die Straßenmärkte im Stadtteil Chinatown sind einen Besuch wert, dort gibt es wirklich ALLES. Über Essen, bis hin zu schönen Töpfereien, Elektrogeräten, Kleidung und auch kitschigen und weniger kitschigen Dekoartikeln. Doch seid gewarnt: zumindest für unsere europäische Nase war das Durchschlendern ziemlich überfordernd. Eine Mischung aus ungekühlt, gelagertem Fisch, Meeresfrüchten, Fleisch und frittierten Bananen inmitten von Menschenmassen und das bei 34°C. Bei manchen Ständen sind die Preise in Baht angeschrieben, doch es lässt sich mit den Einheimischen gut verhandeln. Ein absolutes MUST TRY in Sachen Obst, könnt ihr dann in der Kategorie Traveltips unter Foodtips nachlesen. Es war jedenfalls immer ein kleines Abenteuer, sich unter den Menschenmassen nicht zu verlieren und nicht von einem der vielen Mopeds überfahren zu werden. Seid euch also dessen bewusst: Chinatown ist ein sehr belebter Stadtteil.

Wer prunkvolle, und ich meine damit wirklich pompöse, vergoldete Tempel und Statuen, besuchen möchte, der kommt am Grand Palace nicht vorbei. Die Anfahrt gelingt am besten mittels Flusstaxi, doch für Unachtsame lauert hier eine geldabzockende Touristenfalle. Wie ihr dieser entkommen könnt, könnt ihr unter der Kategorie Traveltips nachlesen. Apropos nicht daran vorbei: wir hätten beinahe selbst den ganzen Palast von außen umrundet, da eine gewisse Person meinte (ich möchte keine Namen nennen, aber der Anfangsbuchstabe ist ein P. haha), wir müssen da entlang und nicht dorthin, wo alle anderen Menschen Schlange standen. Nach diesen sportlichen Startschwierigkeiten vertraute er dann auf mein inneres Navi und wir wendeten bei der nächsten Gelegenheit und fanden dann unser Ziel auf der Kopfseite des Tempels. Für den Zutritt zum Grand Palace sind 500 Baht zu bezahlen. Das Geld ist es aber ohne Zweifel wert, denn derartig prachtvolle Gebäude sind uns bisher noch nie untergekommen. Auf diesem Areal ist auch die ein oder andere Fotoecke für tolle Schnappschüsse zu finden. Vorm Besuch müsst ihr allerdings bedenken, dass dieses ein heiliger Ort ist und demnach Schultern und Beine bedeckt sein müssen. Ich hatte die Weste zwar über die Schultern gelegt, die nette Frau beim Eingang wies mich allerdings mit einem bestimmten „put it on nooooow!“ darauf hin, dass man bereits DAVOR angemessen bekleidet sein muss, ansonsten kein Zutritt erlaubt. Falls ihr beim Tagesoutfit aussuchen nicht daran gedacht hab, dann könnt ihr allerdings auch vorort bei den Marktständen zumindest für untenrum eine lange, meist mit Elefanten gemusterte, weite Stoffhose käuflich erwerben. Benachbart befindet sich übrigens der Tempel des liegenden Buddhas.

Die Aussicht über Bangkok, von einer der höchsten Skybars weltweit namens „Lebua“, darf man sich nicht entgehen lassen. Am Nachmittag öffnen sich die Lifttüren zum 63. Stock des Gebäudes, wo sowohl gespeist, als auch der ein oder andere Cocktail geschlürft werden kann. Wir genossen die View abends, ganz nach dem Lied „One night in Bangkok“. Nach dem die Sonne untergegangen ist, bietet die Stadt wirklich ein Meer aus Lichtern, sehr faszinierend. Doch wer die sonst, im Vergleich zu Österreich, billigen Preise in der Gastronomie hier oben sucht, wird nicht fündig werden. Für einen Longdrink muss man schon umgerechnet zwischen 10-12€ springen lassen. Da allerdings kein Eintritt verlangt wird, bzw. die Drinks das Ticket zur schönen Terrasse mit Rundblick sind, kann man sich den Aufenthalt weit oben ruhig für einen Abend gönnen. Auch sehr witzig und praktisch war, dass eine mit einer Taschenlampe ausgestattete Servicekraft Fotos von einem machte. So hatte man erstens, ein schönes Foto zu zweit, und zweitens, war diese Aufnahme wirklich optimal beleuchtet.

WHERE TO EAT

Streetfood Stände gibt es in Chinatown wirklich on mass und diese sind ja bekanntlich sehr lecker. Für uns waren die ungekühlten Lagerungsumstände der Lebensmittel allerdings etwas zu riskant, da wir erst am Beginn unserer Reise standen. Daher bevorzugten wir zumindest jene Stände bzw. Lokale mit Innenbereich und Sitzgelegenheit, da sie einfach größer waren und wir davon ausgingen, dass dort eher auf Hygiene geachtet wird. Für den kleinen Hunger zwischendurch können wir einstimmig die Maronistände empfehlen, von denen es einige entlang der Yaowarat Road gibt. Doch wir haben auch etwas für die Süßen unter euch parat. Wer noch nie ein Kokosnusseis probiert hat, der muss unbedingt beim Stand Coco Icecream, gegenüber vom Hotal Royal Bangkok, vorbeischauen. Für 60Baht erwartet dich dort eine halbe Kokosnuss mit zwei Kugeln Kokosnusseis, Kokosnussfruchtfleisch und einem kleinen Becher Kokosnusswasser. Falls ihr euch dann auch einmal dazu entschließt in ein Restaurant essen zu gehen, dann legt beim Red Rose Restaurant einen Stop ein. Total nettes Personal und wirklich leckeres Essen. Vor allem der Mangopudding als Nachspeise hatte es uns angetan.

Fazit: Bangkok ist wirklich eine lebendige Stadt mit vielen Eindrücken, die man definitiv selbst einmal hautnah erlebt haben muss.

Unsere Thailandreise ist noch nicht zu Ende. Für mehr Einblicke klickt euch einfach weiter zu Thailand Teil 2 Der Südwesten. Für genauere Tipps, Foodspots, Transfer und Co einfach den Beitrag in der Kategorie Traveltips durchschmöckern.

Weiter geht es mit Thailand Teil 2 Der Südwesten

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