Travel Stories

Roadtrip Mallorca

Mallorca bietet so viel mehr als nur typische Touristenstrände und Partymeilen. Im folgenden Blogbeitrag möchten wir euch zu faszinierenden Orten auf der Inseln mitnehmen, die sich super mit einem kleinen Roadtrip unternehmen lassen.

Unsere Route 

Mit unserem Mietauto, welches wir „Dino“ nannten (es erinnerte uns optisch nämlich an einen Dino-Schädel haha), machten wir uns direkt vom Flughafen aus in die ca. 10-minütig entfernte Altstadt Palma de Mallorca. Dort besuchten wir die Kathedrale von Palma de Mallorca und machten auch eine Runde innerhalb des Gebäudes (Eintritt ist frei). Die Kathedrale liegt im Herzen von Palma und sollte auf jeden Fall auf eurer Must-See Liste stehen. Doch auch die Altstadt selbst eignet sich super für gemütliche Spaziergänge durch die idyllischen, schmalen Gassen und unterwegs lassen sich auch einige gemütliche Lokale, Eis Läden, Boutiquen und schöne Fotospots finden. Im Wine & Food kehrten wir dann zu Mittag ein und probierten gleich mal ein typisch spanisches Gericht – doch mehr dazu könnt ihr bei unseren Food Tipps nachlesen. Am Nachmittag gönnten wir uns im 49 S noch ein Getränk, von wo aus man einen Blick auf den Hafen und die Kathedrale werfen kann.

Palma de Mallorca

Weiter ging es für uns dann nach Sa Pobla (ca. 35 Minuten nordwestlich von Palma de Mallorca), wo sich unser AirBnb von Genis befand. Die Eltern des Gastgebers versuchten uns mittels Google Übersetzer (Spanisch – Englisch) die wichtigsten Dinge zu erklären. Mit Händen und Füßen konnten wir uns schließlich verständigen und hatten im Großen und Ganzen einen wirklich gemütlichen Aufenthalt. Das Appartement verteilte sich auf zwei Stockwerke, wobei die untere Etage nur den Eingangsbereich und einen kleinen Vorraum beinhaltete. Oben gab es eine gut ausgestattete Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Badezimmer und WC. Einen Parkplatz fanden wir jeden Tag direkt vorm Gebäude.

Von Sa Pobla aus unternahmen wir dann unsere weiteren Routen/Reiseziele, welche sich auf den Norden bzw. Nordwesten der Insel beschränkten. Nach 20 Minuten Fahrt erreichten wir Son Serra de Marina, eine Stadt am Meer mit Blick auf eine Bergkulisse. Leider war es recht stürmisch, sodass wir dieses Plätzchen nicht so sehr genießen konnten und auch unsere Kameralinse wurde vom verwehten Salzwasser schnell verunreinigt. Weiter in Alcúdia aßen wir im Fonda Llbrés zu Abend, bei unseren Food Tipps gibt’s wie immer mehr Infos dazu. Die Altstadt von Alcúdia ist mit ihren schmalen Gassen und einer aus dem Mittelalter stammenden Stadtmauer schön anzusehen.

Son Serra de Marina

Am nächsten Morgen besuchten wir das Örtchen Artà und spazierten zum dortigen Kloster Sant Salvador hinauf. Das letzte Stück bis zum Parkplatz gestaltete sich etwas schwierig, da die Gassen in diesem Ort derartig schmal waren und wir mit unserem doch recht kleinen Dino gerademal um die Ecke biegen konnten (Also kleiner Tipp am Rande: bei der Mietwagenauswahl eher auf kleinere Modelle zurückgreifen). Doch von oben aus hatte man wirklich einen tollen Blick auf die kleine Stadt. Von dort aus machten wir uns schließlich auf den Weg zum Strand Platja de Colonia de Sant Pere. Doch der Wind war hier leider noch stärker; ansonsten gefiel uns die Location gut. Weiter ging’s dann nach Coll Baix und Leute, diese Bucht ist unvergleichlich schön – beinah menschenleer, hellblaues bis türkisblaues Wasser und ein idyllischer Wanderweg bergab und bergauf zu den Klippen. Die Anfahrt entpuppte sich als Abenteuer: abermals schmale Gassen (diesmal allerdings keine Einbahnstraße) und die letzten paar km waren zudem nicht asphaltiert, mit Schlaglöchern versehen und stellenweise stark bergauf. Kurzzeitig glaubten wir nicht, dass unser Dino diesen Weg noch schafft. Mit dem 1.Gang packte er es am Ende dann doch bis in den Wald hinein. Die letzten 30 Minuten mussten wir dann zu Fuß bewältigen und begegneten unterwegs sogar ein paar Ziegen. Fazit: So etwas Schönes und Überwältigendes haben wir selten gesehen, daher können wir einstimmig beschließen, dass die Wanderung über Stock und Stein sich definitiv bezahlt macht. Hier hätten wir ruhig den ganzen Tag entspannen können.

Artà
Coll Baix

Am dritten und gleichzeitig letzten Tag unseres Kurztrips führte uns unser Weg zur Bucht Cala Figuera. Etwas früher aufstehen lohnt sich, denn am Rückweg waren schon deutlich mehr Verkehrsteilnehmer unterwegs (vor allem auch sehr viele Radfahrer). Vom Parkplatz aus war der Abstieg zum felsigen Strandabschnitt recht steil, doch auch hier wurden wir nicht enttäuscht. Wir probieren mittlerweile gerne Wege abseits der Touristenrouten aus, denn die Plätzchen sind nicht nur fast leer, sondern bieten auch eine atemberaubende Location zum Entspannen und auch für Fotospots. Bevor es für uns wieder zurück zum Flughafen ging, machten wir noch einen Stopp in Port de Pollenca um nochmals Paellas auszuprobieren.

Fazit unseres Kurztrips: Mallorca eignet sich bestens für einen Roadtrip, denn es gibt zahlreiche versteckte, schöne Plätzchen und zudem sind die Mietautospreise ein Schnäppchen.

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